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ALLGEMEINES : :

 

Gesundheit

Wie auch beim Betreiben von Sportarten ist Gesundheit eine elementare Voraussetzung für den Yoga-Weg. Bei bestehenden Krankheiten oder Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt bevor Du mit Yoga beginnst!!

 

Was bedeutet Gesundheit?

Gesundheit wurde 1948 in der Konstitution der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschrieben als: „der Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur als das Freisein von Krankheit und Gebrechen.“

 

Yogis wussten schon vor Hunderten von Jahren wie "Gesundheit" erreicht werden kann, als der 8-stufige Yogapfad beschrieben wurde.

 

Soziales Wohlbefinden: erreicht man durch Üben von Yama (1.) und Niyama (2.).

Körperliches Wohlbefinden: durch Praktizieren von Asana (3.) und Pranayama (4.).

Durch regelmäßiges Üben von Pratyahara (5.), Dharana (6.) und Dhyana (7.) erreicht man schlussendlich: seelisches Wohlbefinden, Samadhi (8.) oder reines Bewusstsein. Alle 8 Stufen stehen miteinander in Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig.

 

Ernährung
Unsere Körperzellen müssen Nahrung in Energie umwandeln. Ohne Energie kommen alle Vorgänge in der Zelle zum Stehen und sie stirbt ab. Paradox ist, dass bei der Ernährung auch „freie Radikale“ entstehen. Dadurch wird z.B. der Alterungsprozess der Zelle vorangetrieben und auch Krankheiten werden mit den freien Radikalen in Verbindung gebracht. Die Nahrungsaufnahme ist also gleichzeitig gut und schlecht für unser Dasein.

Es ist kein Geheimnis das sich ein bewusster Umgang mit der Ernährung positiv auf die Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit auswirkt. Vegetarismus ist keine Voraussetzung fürs Yoga. Eine Ernährung, die das Töten von Tieren als Voraussetzung mit sich bringt, steht aber im krassen Widerspruch zur „Gewaltlosigkeit“ (Ahimsa) im Yoga.

Wie auch bei sportlichen Betätigungen empfiehlt es sich, 2 Stunden vor dem Yoga nichts zu essen.

 

Atmung, Zeit und Geduld
Genehmige dir einfach alle Zeit die du für dich brauchst und achte darauf, dass du beim Yoga ungestört bleibst. Yoga heißt sich geduldig auf die Gegenwart zu konzentrieren, auf das „Hier und Jetzt“ – Nichts repräsentiert das „Hier und Jetzt“ besser als unsere Atmung. Sie passiert IMMER hier und jetzt.

Der vergangene Atemzug ist nicht mehr wichtig und vom übernächsten Atemzug kannst du JETZT nicht leben…Deshalb konzentriere dich sanft und geduldig immer auf deine Ein- und Ausatmung. Schärfe dein Bewusstsein für deine Atmung! Wenn Du nicht mehr ruhig atmen kannst, beende die Übung. Jede Yogaübung ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Yogaübung! Übe daher immer nur so lange du ruhig und gleichmäßig durch die Nase atmen kannst. Opfere niemals deinen Atem für eine Körperstellung!

 

Müdigkeit

Ein deutliches Signal der Überanstrengung ist die Müdigkeit. Sie soll also verhindern, dass wir durch Überanstrengung Schaden nehmen! Dieser genialen Erfindung der Natur sollte man mehr Beachtung schenken und mit einer jeweils geeigneten Entspannungsmaßnahme reagieren.

 

Equipment

Hier empfiehlt sich: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Die Unterrichtsräume bei ERLEBNIS-YOGA.COM sind komplett ausgestattet. Du kannst aber gern dein eigenes Equipment verwenden.

 

Kleidung

Am besten ist es „Wohlfühlkleidung“ zu tragen, in der du frei atmen kannst!

Socken sind bei vielen Übungen störend, da kein sicherer Halt gegeben ist. Mitunter sind diese angenehm während der Endentspannung.

Schwarz und weiß sind zeitlose attraktive Farben und außerdem symbolisch gut geeignet, die allgegenwärtige Dualität (Ying/Yang) bewusst zu machen.

 

 

BEGRIFFE : :

 

Yoga:

Das Wort „Yoga“ kommt aus der uralten indischen Sanskrit Sprache. Sein Wortstamm „yui“ heißt „zusammenschließen, verbinden, anjochen“. Ursprünglich war das anjochen, verbinden von Zugtieren gemeint, um ein angehängtes Arbeitsgerät (Pflug) zu benutzen (beherrschen). Daraus wurde ein Gleichnis zur Verdeutlichung der Verbundenheit von Körper, Geist und Seele. Menschen die seit alters her versuchen diese Verbindung von Körper, Geist und Seele (wieder) zu verwirklichen werden als „Yogi“ bezeichnet.

 

Asana:

Das sind  bestimmte Körperhaltungen. Einzelne Positionen können statisch oder dynamisch, langsam und meditativ oder zügig, fließend aber auch kraftvoll ausgeführt werden.

 

Guru:

Heißt wörtlich Beseitiger der Dunkelheit. Ein Guru ist demnach ein Lehrer, der Licht ins Dunkel bringt.

 

Mantra:

Als „Instrument des Denkens“ oder energiegeladenes Wort ist OM das bekannteste Mantra. OM steht oft am Beginn eines Mantras mit mehreren Worten.

 

Mudra:

"Mud" bedeutet Freude oder Geste und "Ra" bedeutet „das, was gibt“.

Die bekanntesten Formen sind Handgesten  bzw. Fingerstellungen.

 

Sanskrit:

Ist die älteste Sprache Indiens, der Mantras und der alten philosophischen Schriften.

 

Patanjali:

Autor bedeutender yogischer Grundlagentexte, den Yogasutren.

 

Yogasutra:

Mit 195 Sanskritversen sind die Yogasutren des Patanjali das älteste und tiefgründigste Werk über Yoga.

 

 

SYSTEM : :

 

Das Heimatland des Yoga ist Indien. Yoga gibt es seit vielen Jahrhunderten. Es entstand auf der Suche nach dem:

 

„zur Ruhe kommen der Gedanken im Geist (citta-vrtti-nirodha)“ Patanjali

 

Dabei haben sich viele verschiedene Strömungen entwickelt um diesen Zustand zu erreichen. Aber die ursprüngliche Intention (yoga citta vrtti nirodah) bleibt.

Viele Yogalehrer verbinden verschiedene Yogastile. Indische Weltanschauungen treten dadurch meist in den Hintergrund.

 

Jnana-Yoga:

Als Yoga des Wissens und philosophischer Teil beschäftigt er sich hauptsächlich mit dem Verstand und den Denkabläufen.

 

Bhakti-Yoga:

Der Bhakti Yoga beschreibt den Weg des Dienens, „bhaj“ bedeutet „dienen“. Oft auch als Yoga der Liebe und Hingabe bezeichnet, findet man diese Richtung in religiösen Zusammenhängen.

 

Karma-Yoga:

Das Yoga der Tat hat seine Basis im alltäglichen Leben. Durch selbstloses Dienen wird gelehrt, das Schicksal als Chance zu begreifen. Ohne ein Verlangen zu handeln und damit sein Ego aufzulösen ist ein Hauptziel des Karma Yoga Weges.

 

Raja-Yoga:

Ist eine konzeptionelle Beschreibung des Yoga. Kein eigener Stil! Anhand einer achtstufigen Systematik werden Handlungsempfehlungen zur Umsetzung des Raja-Yoga Konzeptes gegeben. Raja Yoga wird im Westen am häufigsten gelehrt. Es enthält wesentliche Bestandteile der anderen Stilrichtungen. Daher wird es als königliches Yoga im Sinne von „allumfassend“ bezeichnet. Die folgenden 8 Begriffe bezeichnen diese Stufen des Raja-Yoga, welche alle miteinander verflochten sind.

 

Yama (Moralität beim Umgang mit anderen, nach außen gerichtet)

Niyama (Innere Disziplin)

Asana (Körperhaltungen)

Pranayama (Kontrolle der Lebensenergie über die Atmung)

Pratyahara (Kontrolle der Sinnesorgane)

Dharana (Konzentration)

Dhyana (Meditation)

Samadhi (reines Bewusstsein oder Einheitserfahrung).

 

Die acht Glieder des Raja -Yoga sind nicht voneinander unabhängig, sondern sie bauen aufeinander auf und ergänzen sich gleichzeitig.

 

Hatha-Yoga:

Hatha -Yoga ist sehr konkret und praxisbezogen. Seine gesundheitsfördernden Effekte wurden oft bestätigt. „Ha“ und „Tha “ bedeuten Sonne und Mond. Ähnlich wie „Ying“ und „Yang“ repräsentieren sie das Prinzip der Dualität. Mit dem populären Hatha-Yoga beginnt die praktische Umsetzung zum Erklimmen der acht Sprossen der Raja-Yoga Leiter. Das wesentliche im Hatha-Yoga ist die Interpretation der ersten 4 Glieder des Raja-Yoga-Pfades, insbesondere aber der Asana Stufe (Körperhaltungen) sowie Pranayama (Kontrolle der Lebensenergie über die Atmung). Die physische und die psychische Gesundheit spielt eine wichtige Rolle. Daher sind noch weitere Übungen elementar. Insbesondere Kriya (bestimmte Reinigungsübungen), Bandha (Energieverschlüsse) und Mudra (Übungen zum zuführen von Energie). Die Gesundheit ist zentrale Voraussetzung um Fortschritte auf dem Yoga-Weg zu machen.

 

Ashtanga Vinyasa- / Power-Yoga:

Ein körperlich sehr forderndes Yogasystem. Es wurde von Sanskritgelehrten in Kalkutta auf einem Manuskript, geschrieben auf Palmblättern, mit dem Titel Yoga Korunta, entdeckt. Pattabhi Jois (geb. 1915) wurde zum Hauptvertreter und Meister dieses Systems. Aus dem Manuskript wurden sechs Serien von je rund 40 Positionen ausgewählt, mit jeweils genauen Angaben zu jeder Position, der exakten Art die einzelnen Positionen zu verbinden (Vinyasa), sowie zur Atemtechnik, den Verschlusstechniken (Bandhas) und den Konzentrationspunkten (Dristis).

Power Yoga ist eine noch dynamischere und forderndere Form des Ashtanga-Yoga.

Pilates:
Ist eine sanfte, aber überaus wirksame Trainingsmethode für Körper und Geist, erfunden und entwickelt von Joseph H. Pilates.

In einem fließenden warm up (Aufwärmprogramm) mit atemverbundenen Übungen werden Kondition, Beweglichkeit, Körperbewusstsein und Koordination geschult.
In anschließenden Übungen auf dem Boden werden einzelne Muskeln und Muskelgruppen gezielt aktiviert, entspannt und gedehnt. Nicht die Quantität, sondern die Qualität der Pilates-Übungen zählt und die Atmung wird mit den Bewegungen koordiniert.

Besononderes Augenmerk gilt der Körpermitte. Das Training der Tiefenmuskulatur im Becken, Bauch und Rücken verbessert sowohl die Aufrichtung als auch die Beweglichkeit, Bewegungs- und Haltungsangewohnheiten können effizienter gestaltet und in den Alltag übernommen werden.

Pilates lehrt Sie, sich natürlich zu bewegen, zu halten und zu stabilisieren und kann dadurch haltungsbedingte Verspannungen und Schmerzzustände lösen. Mit einer aktiven Skelettmuskulatur haben Sie eine aufrechte Haltung, entlasten Sie innere Organe und kurbeln Ihren Stoffwechsel an. Die innere Einstellung beeinflusst Ihre Ausstrahlung. Sie werden sehen: Mit erhobenem Kopf sieht die Welt freundlicher aus.

 

 

GUTSCHEINE : :

 

Gutschein für 60 min Personal Yoga Training: "Erlebnis-Yoga Direkt"

Individuelles privates Yoga speziell auf ihre Anforderungen zugeschnitten im Wert von 50,00 €

 

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Gutschein für zwei mal 90 min Yoga: "Erlebnis-Yoga Kennenlernen"

Zwei Yogastunden im Rahmen unserer Kursvielfalt im Wert von 24,00 €

 

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Gutschein für ein Yoga 10-er Abonnement: "Erlebnis-Yoga"

10 Unterrichtseinheiten im Wert von 120,00 €

 

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IMPRESSUM : :

 

Impressum

 

Tim Pehle, Yogalehrer

 

Lingnerallee 3
01069 Dresden

 

Telefon: 0163-3125677
e-mail: info@erlebnis-yoga.de

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